Mittwoch, 15. August 2007

mobileTV: the next big thing is really small!

Das ginge doch gut durch als Slogan für HandyTV?!
Das nächste grosse Ding ist wirklich klein!
Allerdings gibt's den Satz auf Englisch schon als Titel eines vor vier Jahren erschienenen Sachbuchs über Nanotechnologie...

Donnerstag, 9. August 2007

T-Systems + South Korean Telecom + Mobile TV Schweiz

T-Systems und South Korean Telecom sind die Partner der Mobile TV Schweiz AG für ihr Gesuch um die HandyTV-Konzession. Das ist seit der Medienkonferenz von heute in Zürich öffentlich. Peter Wolf hat's in seinem Posting davon. Das ist die Präsentation der T-Systems, die Bertold Heil vorführte:

Und so stellt sich Bruno Bucher von Mobile TV Schweiz die Sache vor (Klick auf Play: ein Interview mit ihm als "Slidecast"):

Mehr dazu demnächst.

Freitag, 3. August 2007

Was macht eigentlich...


... das Geld auf meinem Pensionskassenkonto? Es ist investiert in Konzerne, die die Kasse, die man als Privatmensch vorziehen würde, vielleicht nicht ausgewählt hätte...

Montag, 30. Juli 2007

Zwei Bewerber für Handy-TV-Konzession

Das Bakom hat heute bekanntgegeben, dass bis vergangenen Freitag zwei Bewerbungen eingegangen seien um die Konzession für das landesweite Handy-TV-Netz. Dem Communiqué ist auch gleich zu entnehmen, wer die zwei sind: Swisscom Broadcast einerseits und Bruno Buchers Mobile TV Schweiz AG in Biel andererseits, die verspricht, Anfang August über ihr Projekt näher zu informieren. Buchers Profil bei Xing ist übrigens zu entnehmen, dass er in seinem früheren Leben "Chief Content Officer" war bei Swisscom Mobile. Tja... Das "Media Trend Journal" schrieb in seiner Ausgabe vom 1.6.07 ausführlich über Mobile-TV. Die beiden Artikel sind allerdings nur mit Abo zugänglich.

Freitag, 27. Juli 2007

Wissensplattform mit recommendation engine?

Ob's sowas gibt? Das ginge dann etwa so: Nach dem Einloggen merkt die "Wissensplattform" (z.B. die da), in welchen Themenbereichen ich mich bewege, was mich interessiert. Und irgendwo kommt dann mal der Hinweis à la amazon / itunes: "Wenn Dich diese Themen interessieren, könnten Dich auch die interessieren: ..." Oder: Ich bekomme à la last.fm "thematische Nachbarn" angezeigt: User, die sich für Ähnliches interessieren wie ich. Nur so als Idee. Übrigens: Die ersten drei Punkte der Vorteile des Einloggens bei Wikipedia müsste eigentlich auch jede andere "Wissensplattform" bieten.

Handy-TV als anti-Gratiszeitung?

Also gut, mehrere Test geben Anlass zur Vermutung, dass Handy-TV in genau jenen Time-Slots am meisten Aufmerksamkeit bekommen könnte, in denen uns heute "20min" und "heute" absorbieren: morgens und abends beim Pendeln. Plus in der Mittagspause. Ist es vorstellbar, dass in zwei oder drei Jahren, wenn dvb-h-fähige Handys so verbreitet sind wie heute die Kamerahandys, ein grosser Teil jener Leute, die aktuell zu diesen Zeiten in Bus, Tram und Zug ein Gratisblatt (oder - fast schon exotisch - eine abonnierte Zeitung) lesen, gebannt, mit den Stöpseln in den Ohren, auf das Display ihres Mobiltelefons starren? Vorstellbar dünkt es mich schon. Heute könnten aber auch schon einige UMTS-Geräte Videos streamen (man denke an die 100 Sekunden News von SF). Warum nutzt bei diesen Gelegenheiten niemand sein Ding jetzt schon dafür? Weil es zu den "neuen Prime-Times" kein attraktives Programmangebot gibt? Weil's noch zu teuer ist? Vielleicht liegt's wirklich nur daran. Vielleicht wird das mit dvb-h anders, weil das relativ banales "old school" Broadcasting ist (wenn auch digital und in IP-Päklein verschickt), à la TV durch die Luft, und Bandbreite oder Connectivity dort keine Rolle spielen? Also, liebe "20min" und "heutes" dieser Welt: Fangt schon mal an Programmkonzepte zu entwickeln für diesen neuen Kanal. Sowohl 20min, als auch heute und cash sind ja schon heftig unterwegs in Sachen Video. Ganz fremd kann denen der Gedanke also nicht sein. Vielleicht bieten die ja dannzumal tatsächlich nächsten Frühling was an auf der dvb-h-Plattform.

Mittwoch, 25. Juli 2007

DVB-H-Testresultate von Swisscom

Just for the record und weil ich's grad davon hatte: Unten rechts auf dieser Seite beim Bakom gibt's ein paar Slides zu den Feldversuchen der Swisscom in Sachen DVB-H. Nicht mehr ganz taufrisch, aber vielleicht interessant. Was die "neuen Primetimes" für mobiles TV betrifft (Arbeitsweg morgens und abends plus Mittagspause), kam offenbar Swisscom zu ähnlichen Resultaten wie diese belgische Gruppierung, die ihre Überlegungen unlängst in Athen präsentierte (siehe Slide 8):

Von der BBC lernen, heisst siegen lernen!

Jedenfalls schrieb die NZZ am 10.11.2004, es existiere vom Radiodirektor die "Vorgabe, Radio DRS als 'kleine Schweizer BBC' zu positionieren". Das gilt wohl immer noch. Passend dazu bin ich beim namics-Blog über eine Präsentation des DRS-Vorbildes gestolpert, die dessen Selbstverständnis und Webstrategie pointiert zusammenfasst, entwickelt unter dem Titel BBC 2.0. Ob die "Radio 2.0" Gruppe im Haus u.a. daher ihren Namen hat? Hoffentlich kennen deren Mitglieder die BBC-Grundsätze. Und beherzigen sie beim geplanten Relaunch der DRS-Websites.

Als Punkt 1 les ich auf Slide 12 von der BBC:
1. Build web products that meet audience needs: anticipate needs not yet fully articulated by audiences, then meet them with products that set new standards.
Publikumsbedürfnisse antizipieren und mit standardssetzenden Webangeboten befriedigen? Sehr ambitioniert! Und die SRG? In der Strategie 2006-2010 steht zum Stichwort Multimedia:
Das Online-Angebot (Multimedia) wird als Mehrwert zu den bestehenden Programmangeboten weiter ausgebaut.
Das Web ist bei der SRG der kleine Bruder des On-Air-Broadcastings, heisst das wohl. Aber mx3 ist ganz und gar nicht auf dieser Linie, würd ich meinen. mx3 ist näher bei der BBC-Ambition. Ob noch mehr in die Richtung kommt in Zukunft? Seit März 2007 kennt das Haus immerhin ein "Nationales Netzwerk Multimedia". Was tut dieses?
Das Netzwerk erarbeitet Vorlagen und Empfehlungen für die Gremien der SRG SSR und übernimmt Mandate für nationale Multimediaproduktionen. Das Netzwerk setzt sich zusammen aus den Multimedia-Leitenden von SF, TSR, RTSI, RTR, SR DRS und RSR, dem Medienreferenten der Generaldirektion, je einem Direktionsmitglied von Swissinfo/SRI und Swiss TXT sowie einer Vertretung der Publisuisse SA.
Man scheint sich - zumindest organisatorisch - für Neues aufzustellen. On verra.